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Der Chinesische Garten im Erholungspark Berlin-Marzahn

Über die Idee des "Erholungsparks Marzahn" läßt sich streiten. Auf begrenztem Raum werden hier gegen Eintritt unterschiedlichste Gartenarchitekturen künstlich errichtet und in direkter Nachbarschaft präsentiert. So entstand zu Unterhaltungs- und Bildungszwecken eine Art "Garten-Disneyland" dem immer noch der Charakter einer ehemaligen Gartenschau anhaftet.
Auf dem heutigen Gelände des "Erholungsparks Marzahn" eröffnete 1987 die "Berliner Gartenschau" als Geschenk der Gärtner an die Hauptstadt der DDR zu ihrem 750jährigen Stadtjubiläum. 1991 wurde aus dem 21 Hektar großen Gartenschaugelände der "Erholungspark Marzahn", der anstelle kleinteiliger Gartenflächen größere Spiel- und Liegewiesen sowie die Sondergärten "Gärten der Welt" beinhaltet. Einer dieser "Gärten der Welt" ist der Chinesische Garten.
Die Geburtstunde des Chinesischen Gartens war die Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Peking 1994. Dabei war klar, dass der Garten keine pittoreske Nachbildung werden sollte, sondern eine Neuschöpfung in Form und Gestalt, die Chinas Jahrtausende alter Gartenkunst gerecht wird.
Es entstand der "Garten des wiedergewonnenen Mondes" nach dem Plan des Pekinger Instituts für klassische Gartenarchitektur aus der Hand chinesischer Facharbeitern mit Materialien aus China. Rund 100 Seecontainern brachten all die kostbaren Hölzer, Steine, Felsen, Skulpturen und Möbel aus Peking direkt nach Berlin.
Der Chinesische Garten ist als klassischer chinesischer Gelehrtengarten gestaltet und zeichnet sich durch seine Schlichtheit und dezente Farbgebung in grau, weiß und rot aus. Sein Zentrum bildet ein 4.500 Quadratmeter großer, in eine bepflanzte Hügellandschaft eingebetteter See, der umgeben ist von verschiedenen Gebäuden, Brücken und Platzflächen. Wichtigstes Bauwerk ist das über eine Zickzackbrücke zu erreichende Teehaus "Berghaus zum Osmanthussaft".
Zudem wurden typische chinesische Garten-Steine aufgestellt. Seit Jahrtausenden gehören diese fantastisch geformten Felsen und Steine zu den Besonderheiten eines Chinesischen Gartens. Dabei gilt: "Der Stein muss mager sein und faltig wie ein Hundertjähriger".

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• Blick aus der Pagode zum Teehaus

Blick aus der Pagode zum Teehaus


• Chinesisches Teehaus am Teich

Chinesisches Teehaus am Teich


• Teich mit kleiner Pagode

Teich mit kleiner Pagode


• Platz mit Garten-Stein mit chinesischen Schriftzeichen

Platz mit symbolitrÄchtigem Stein mit chinesischem Schriftzeichen


-->  mehr Infos unter:   www.gruen-berlin.de/marz/ErholungsparkMarzahn   (Homepage der Grün Berlin Park und Garten GmbH)


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